Schwimmende Solaranlagen

Schwimmende SolaranlageDie Energiegewinnung mithilfe von Solaranlagen erweist sich vom ökologischen Standpunkt aus betrachtet als überaus zukunftsweisende Methode. Leider hat die Vergangenheit aufgezeigt, dass Solarzellen auf einem Hausdach einer erheblichen Hitzeeinwirkung ausgesetzt sind und daher häufig die Leistung der Energiegewinnungssysteme herabgesetzt wird. Jedoch können Solarzellen auch auf Kunststoffpontons auf einem Gewässer montiert werden, wobei die Energiegewinnung bezüglich der Effektivität enorm steigt.

Die Solarzellen werden konstant gekühlt

Schwimmende Solarzellen auf Pontons werden bei Sonneneinstrahlung kontinuierlich durch die Verdunstung des Wassers gekühlt, wodurch die Leistung der Solaranlagen auf bis zu 90 Prozent gebracht werden kann. Im direkten Vergleich zeigen Solaranlagen auf Hausdächern in Extremfällen nur eine Leistung von maximal 80 Prozent auf. Wie nun unschwer zu erkennen ist, gestaltet sich die Energiegewinnung mit schwimmenden Solarpaneelen um einiges effektiver, als mit Solarzellen auf den Hausdächern oder auch auf festem Untergrund.

Wie werden Solarpaneelen auf dem Wasser montiert?

In erster Linie werden bei einer schwimmenden Solaranlage die tragenden Elemente miteinander verbunden, was mithilfe hochmoderner Montagesysteme der Pontons ermöglicht wird. Sobald die hierdurch entstehende, großflächige und sehr tragfähige Schwimmplattformen fertiggestellt wurde, können ohne Verzögerung die Solarpaneelen montiert werden. Da sich die tragenden Schwimmkörper jederzeit dem vorherrschenden Wasserstand anpassen, werden die Solarpaneelen konstant über Wasser gehalten und keinerlei Gefährdung ausgesetzt. Jedoch sollte das Gewässer sehr ruhig sein, wie dies beispielsweise bei einem Binnensee, bei einer Kiesgrube oder auch bei einer ruhigen Meeresbucht der Fall ist. Solarzellen auf dem offenen Meer sind in der Theorie zwar auch möglich, jedoch kann es durch die Gezeiten und auch durch Stürme hierbei immer wieder zu Beschädigungen an den Solaranlagen kommen.

Bildquelle: deutsch.istockphoto.com / real_shi

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