Bergung von Wracks mithilfe von Schwimmkörpern

In der heutigen Zeit setzten viele Bergungsunternehmen moderne Pontonsysteme dafür ein, um gesunkene Schiffe und Boote vom Grund des Meeres an die Oberfläche zu bringen. Bei diesen recht abenteuerlichen Unternehmen erleichtert der enorme Auftrieb der Schwimmkörper die Bergungsarbeiten enorm und bringt die Schiffswracks sicher an die Wasseroberfläche. Selbst die Archäologie greift heutzutage auf Schwimmkörper für verschiedene Bergungsaktionen zurück.

Die Schwimmkörper werden an den Wracks befestigt

Bei den Bergungsarbeiten werden die Schwimmkörper in der Regel von speziell ausgebildeten Tauchern am Grund des Gewässers an den Wracks befestigt. Damit diese Arbeit erleichtert wird, können die Schwimmkörper zuvor mit Wasser geflutet werden und sobald sie sich an den Wracks befinden, werden die Pontons mithilfe von Pressluft wieder ausgeblasen, damit sie mithilfe des Auftriebs durch die Luft das Schiffswrack sicher an die Oberfläche bringen können.

Diese Technik wird auch von Archäologen eingesetzt

Doch nicht nur gesunkene Schiffe unserer Zeit werden auf diesem Weg mithilfe der Pontons geborgen, sondern auch Wracks, die aus dem Altertum stammen. Viele archäologische Unternehmungen, in deren Rahmen ein altertümliches Schiffswrack vom Grund des Meeres geborgen werden soll, sind überhaupt nur durch die modernen Pontonsysteme möglich. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass ein altertümliches Wrack durch die Bergung zerstört werden würde, jedoch wird auch in solch einem Fall auf Pontons für die Bergung der in den Wracks befindlichen Artefakte zurückgegriffen. Bei diesen Unternehmungen werden die historischen Güter in einem speziellen Netz oder Korb unter Wasser gesammelt und mithilfe eines Schwimmkörpers an die Meeresoberfläche befördert.

Bildquelle: BW AUS

Ponton News Redaktionsleitung bei Google+: Arne Meurer

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